User Tag List

Seite 225 von 225 ErsteErste ... 125175215216217218219220221222223224225
Ergebnis 5.601 bis 5.614 von 5614
  1. #5601
    Mitglied Avatar von God_W.
    Registriert seit
    10.2018
    Ort
    Nahe Aschaffenburg
    Beiträge
    1.601
    Mentioned
    114 Post(s)
    Tagged
    0 Thread(s)
    Jetzt wo der gute Kal-L an anderer Stelle schon beim ersten „Savage Sword of Conan“-Omnibus angekommen ist muss ich auch mal in die Pötte kommen und ein paar Zeilen zum dritten Omnibus der regulären Reihe hierlassen.


    Conan der Barbar – Classic Collection Band 3



    Mit 836 Seiten Barbaren-Abenteuer hat Panini uns da wieder ein fettes Paket geschnürt. Ich als Leser der Geschichten von Robert E. Howard, und scheinbar auch ganz viele Fans in der Community, haben sehnsüchtig auf diesen dritten Band gewartet, denn hier steht endlich ihr großer Auftritt bevor! Die Rede ist natürlich von Bêlit, der Königin der schwarzen Küste, war sie es doch, die als erste Frau Conans Herz im Sturm eroberte. Oder hat Autor Roy Thomas da etwas zu viel in Howards Story hineininterpretiert? Aber dazu später mehr. Beschäftigen wir uns eingangs erstmal kurz mit den Rahmenbedingungen dieser dritten Ausgabe einer Reihe, die mich trotz meiner bisherigen Bewertungen von sieben und acht Punkten stärker begeistern kann als viele andere.

    Das liegt sicherlich daran, dass kaum jemand zu hoffen wagte, dass Panini Deutschland das Experiment wagen würde solch „altes“ Material in fetten Omnibus-Ausgaben, die ja preislich naturgemäß recht heftig zu Buche schlagen, hierzulande zu veröffentlichen. Noch weniger hätten vermutlich mit einem solchen Erfolg gerechnet, vielleicht nicht mal Panini selbst? Aber scheinbar war es endlich mal Zeit für diese Veröffentlichungsform, denn neben den drei neben Conan, zu dem uns kürzlich mit dem ersten „Savage Sword of Conan“-Omnibus bereits der vierte Band um den wilden Recken beglückte, stehen mit der „Gruft von Dracula“ und dem „Werwolf by Night“ auch klassische Monster auf dem Programm, Batman hat mit der Schwarz-Weiss Collection seinen ersten Omnibus erhalten und weitere Ausgaben in dem mächtigen Format wurden bereits angeteasert.

    Da ist es doch umso erfreulicher, dass Panini die anfänglichen Qualitätsproblemchen, zum Beispiel mit den in meiner Rezi zum ersten „Conan der Barbar Classic Collection“-Band erwähnten kleineren Knicken oder Wellen in den Seiten, mittlerweile in den Griff bekommen zu haben scheint. Ist von diesen kleinen Makeln in meinem Band dieser dritten Ausgabe doch kaum noch etwas zu erkennen und bei den, mit über 1.000 bzw. 916 Seiten Seiten sogar noch dickeren Brechern, „Savage Sword of Conan 1“ und „Batman Schwarz-Weiss“ keine Spur mehr zu finden. Gute Nachrichten wie ich finde und ich hoffe, dass uns in der Form noch viele tolle Veröffentlichungen ins Haus stehen. Ich denke da z.B. an Grant Morrisons Animal Man, seine Doom Patrol, Frank Millers Arbeiten an DareDevil, Walter Simonsons legendären Thor-Run usw… Weitere Conan-Bände sowie Ausgaben zu den klassischen Universal-Monstern wurden ja bereits angekündigt. Was freue ich mich über diese Entwicklung!

    Jetzt aber zurück zur „Conan der Barbar Classic Collection 3“, die neben 36(!) Ausgaben Conan natürlich auch mit massig Bonusmaterial bestückt ist. Das umfangreiche und informative Vorwort von Autor Roy Thomas ist dabei wieder das Herzstück, wobei es Sinn macht, zumindest wenn man die Geschichten noch nicht kennt und sich nicht spoilern möchte, dieses häppchenweise zu genießen. Es beginnt mit einem allgemeinen Teil und anschließend geht Roy, ebenso wie bei den im Anhang befindlichen Vorworten zu früheren Veröffentlichungen, spezifisch auf Hefte und Storyabschnitte ein. Ich bin mit den ersten paar Absätzen des Vorworts gestartet und habe dann immer im Wechsel erst ein paar Hefte gelesen und im Anschluss den Zugehörigen Abschnitt in der Einleitung sowie die Texte in den Anhängen dazu. So hat man immer die Infos zum gerade gelesenen Material und man „muss“ nicht die geballte Ladung „Roys Geschwafel“ am Stück lesen.


    Übersicht über die enthaltenen Hefte.


    In Howards Originalstory „Die Königin der schwarzen Küste“ werden wir mitten ins Geschehen geworfen und erleben gleich zu Beginn eine Fülle abenteuerlicher Ereignisse, bevor Conan auf Bêlit trifft. Da Roy Thomas‘ Variante der Conan-Erzählungen aber den Anspruch hat eine, mehr oder weniger, durchgehende, in sich schlüssige Chronik um den größten aller Barbaren aufzubauen, hat es sich der Autor nicht nehmen lassen eine äußerst stimmige Hinführung zu den Ereignissen in „Königin der schwarzen Küste“ zu verfassen. Dafür bediente er sich bei Robert Howards Kull-Story „Der Altar und der Skorpion“, die in der Kull-Ausgabe des Festa Verlags für deutschsprachige Leser zugänglich ist. Andere Abenteuergeschichten des Autors auf Conan umzumünzen hat ja bislang schon häufiger prima funktioniert, so auch hier, denn die Geschichte ist spannend, macht Spaß und nicht zuletzt wird, neben Wiederbegegnungen mit alten Bekannten, mit der Stiertänzerin Tara ein neuer Nebencharakter eingeführt, der mir persönlich extrem gut gefällt und viel Freude bereitet hat.

    So wurde der Weg nach Messantia, dem Hafen von Argos bereitet, denn dort setzt Howards Story um Bêlit ein. Bis es so weit kommt gehen auf der Reise dort hin allerdings noch fünf weitere Hefte ins Land. Die vergehen allerdings wie im Fluge, denn wie immer stehen allerlei Monster und Dämonen im Weg unseres Helden, die aus den verschiedensten Gründen bezwungen werden wollen. Der klassische „Monster of the Week“-Charme wird hier durch die Begleiter Conans und das am Ende stehende Ziel durch einen dünnen, roten Faden ergänzt, der dem Ganzen eine gewisse Beständigkeit verleiht. Dazu John Buscemas Artwork, was soll da schon schief gehen?

    Dann ist es endlich so weit, Conan steht als Zeuge in der Hafenstadt Argos vor Gericht. Nachdem er den hohen Herren in aller Form gesagt hat, was er von der „zivilisierten“ Welt so hält (eine der besten Szenen in Howards Original-Stories), und ganz nebenbei den Richter gemeuchelt hat, prescht er jetzt auf einem gestohlenen Hengst in wilder Flucht durch die Straßen, um nach einem gewagten Sprung auf einem Handelsschiff zu landen, welches seinen Weg an der schwarzen Küste entlang sucht. Wie heißt es so schön? The Rest is History. Es dauert nicht lange, bis der Cimmerier auf die unbändige Piratin mit dem klangvollen Namen trifft, und genauso leidenschaftlich wie der erste Kampf, den Conan an Deck der Tigerin, Bêlits Schiff, austrägt, so brennend entflammt auch die Leidenschaft zwischen den beiden kämpferischen Seelen.

    Fortan ziehen die beiden als Paar über die Meere, Flüsse und Ländereien des hyborischen Zeitalters. Bêlits eingeschworenes Ziel ist es ihren Thron zurückzuerobern, der ihr einst geraubt wurde, denn Roy Thomas hat einen Satz aus Howards Vorlage genommen und daraus eine recht stimmige Herkunftsgeschichte der Kriegerprinzessin gebastelt. Insgesamt ist es für Howard-Leser aber sicher erstaunlich, dass sich die Gemeinsame Zeit der Beiden fortan bis zu Heft Nr. 83 erstreckt, wo diese Ausgabe dann von der normalen Heftreihe übergeht in „King Size Conan“, in denen zum Ende des Bandes die Adaption von „Im Zeichen des Phönix“, der ersten jemals veröffentlichten Conan-Geschichte folgt.

    Bis zu diesem Zeitpunkt sind aber bereits 25 Hefte mit insgesamt über 500 Seiten an Material ins Land gegangen, die Bêlit und Conan, trotz einiger kleiner Unterbrechungen, Mehr oder weniger gemeinsam bestritten. Das ist insofern verwunderlich, dass die Vorlage von R.E.H. doch gerade mal 50 Seiten Zählt und Bêlits an deren Ende auch noch das Zeitliche segnet. Was war also geschehen? Klar, die „Königin der schwarzen Küste“ ist ein äußerst beliebter und auch faszinierender Charakter, in Conans Vita gibt es massig weiße Flecke, also leere Stellen. Was lag für Autor Roy Thomas da näher, als die Abenteuer der Beiden weiter auszubauen? Das tat er teilweise mit eigenen Geschichten, teils wurden aber auch wieder andere Abenteuer- oder Gruselstorys Robert Ervin Howards zu Conan-Stories umgemünzt. Eine wie immer sehr detaillierte und aufschlussreiche Liste diesbezüglich hat der Gute Kain an dieser Stelle wieder zusammengetragen:
    Conan der Barbar Classic Collection 3 – Bezüge zu Originalstories von Robert E. Howard


    Eine Auswahl an aktuell verfügbaren Büchern, die Originalstorys von Robert E. Howard enthalten, welche in diesem Omnibus adaptiert wurden.


    Zu Anfang war ich natürlich froh, dass Conan wieder einen so starken weiblichen Konterpart an seiner Seite hat. Die Adaption der Howard-Story ist dann auch recht gut gelungen, obwohl sich Thomas natürlich einige Freiheiten nehmen musste um den weiteren Storyverlauf vorzubereiten. Aber auch die nachfolgenden Geschichten machen reichlich Spaß, bieten Action und Abenteuer mit einem Hauch Mystik oder Magie, wie man es am liebsten hat. Der afrikanische Style und die Dschungelwelten bringen ordentlich Abwechslung zu den bisherigen Settings und die Geschichten um Amra, Roys „Tarzan-Version“, und wie Conan zu dessen Namen kam, ist ein wunderbares Highlight für mich.

    Dennoch finde ich, dass man die Zeit mit Bêlit zu langgezogen hat. Meiner Meinung nach wurde ihr Charakter mit der Zeit im Vergleich zur Vorlage zu stark verändert, und das nicht unbedingt zum Positiven hin, und ab der Mitte wird es teilweise echt ermüdend mit ihr. Da bin ich dann für jede Abwechslung dankbar, zum Beispiel wenn Conan für einige Hefte alleine loszieht um einen besonderen Auftrag zu erfüllen, oder wenn Red Sonja für ein kurzes Stelldichein dazwischengrätscht. Ich weiß, viele sehen das anders, finden Conans Solo-Stories in dieser Zeit eher schwach oder gar störend, ich finde das Gegenteil ist der Fall. Aber hey, die Geschmäcker sind verschieden und ich finde es schön, dass diese Meinungen nicht nur aktuell in der Community zu finden sind, sondern sich auch in den zeitgenössischen Leserbriefen wiederfinden, die zwischen den Heften (auf Englisch) zum Besten gegeben werden. Auch da gab es scheinbar sehr viele Bêlit-Fans, aber auch einige Kritiker, denen ihr Charakter nicht exakt genug getroffen wurde, oder die sich mehr Diversität gewünscht hätten. Es gibt also durchaus Dinge, die sich auch seit den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nicht geändert haben.

    Schließlich kommen wir zu den „Giant-Size Conan“-Ausgaben, wo uns auf gut 60-Seiten die bereits vorhin erwähnte, wirklich gelungene Adaption von „The Phoenix on the Sword“, der ersten jemals veröffentlichten Conan-Story erwartet. Das ist eine kleine Kuriosität, hatte Howard die Geschichte doch ursprünglich unter dem Titel „By this Axe I rule“ für einen seiner anderen Helden, Kull von Atlantis geschrieben. Diese wurde jedoch vom Verlag abgelehnt, woraufhin er sie etwas umarbeitete und als Conan-Story veröffentlichte. Eben dieser Kull von Atlantis taucht in diesem Omnibus bereits einige 100 Seiten früher in dem großen Cross-Over zwischen Conan, Bêlit, Red Sonja und eben Kull auf. Ein Brückenschlag über Heldengeschichten und Jahrhunderte.


    Zum Abschluss erwartet uns noch die Bearbeitung der Story „The Crawler in the Mist“, getuscht von Neal Adams und seinen Crusty Bunkers, für die damalige Hörspielausgabe, welche ein Stein des Anstoßes zwischen Roy Thomas und Neal Adams wurde, aber das könnt Ihr in den ausführlichen Kommentaren gerne selbst nachlesen. Im ebenfalls enthaltenen FOOM-Magazin gibt es unter Anderem ein ausführliches Interview mit Roy (in dem leider mal wieder sehr viel Zeug steht, was wir mittlerweile schon wissen) und abgesehen von ganz vielen weiteren (teilweise wieder doppelten und dreifachen) Infos erwartet uns im äußerst üppigen Bonusmaterial auch wieder wunderschöne Zeichenkunst, ob als fertige Cover von Sonderausgaben, oder als Originalzeichnungen in verschiedenen Stadien der Fertigstellung.

    Insgesamt wieder ein ganz toller Band der alles bietet, was das fantasiebegeisterte Abenteuerherz begehrt, von der Produktionsqualität über den beiden Vorgängern steht, und wieder mehr an Zusatzmaterial bündelt, als sich selbst der interessierteste Fan wünschen kann.

    8/10

    So, das waren meine 2 Cents zu dem Band, diesmal wieder etwas umfangreicher, weil ich ein wenig schlechtes Gewissen hatte, da meine Zeilen zu Band 2 so kurz gefasst waren. Die nächsten Rezis werden aber wieder Shorties, denn der Rezi-Stapel ist einfach noch viel zu hoch.

    VG, God_W.
    Über Besuch, Meinungen, Diskussionen etc... freue ich mich immer sehr!

  2. #5602
    Mitglied
    Registriert seit
    07.2006
    Beiträge
    96
    Mentioned
    1 Post(s)
    Tagged
    0 Thread(s)
    Blade Runner 2019 - Los Angeles und Off World

    Wow, ich bin schwer begeistert! Es gibt da draussen tatsächlich ein paar "Licensed" Comics die mit viel Liebe gemacht werden. IDWs Transformers (vor allem MTMTE), Dynamites Bond und nun auch noch Blade Runner 2019. Eigentlich gar nicht so überraschend wenn man bedenkt, dass hier Michael Green mit an Bord ist. Der hat ja bereits 2049 grandios weitergesponnen und erweitert das Blade Runner Universum nun ebenfalls gekonnt im Comicformat. Band 1 Los Angeles ist eine typische Blade Runner Story im Film Noir Stil. Schöne Detektivarbeit inklusive zwielichtiger Gestalten und einer ordentlichen Prise Action. Band 2 trägt die Konsequenzen aus Band 1 weiter und begibt sich dazu auf die Off World Kolonien im All. Beide Geschichten treffen sehr gut den Ton der Filme und erweitern das Blade Runner Universum um neue Facetten. Alles sehr bedacht und mit viel Liebe zur Franchise umgesetzt. Vor allem die Off World Passagen hätten leicht in die Hose gehen können, da um diese Kolonien nach wie vor ein gewisses Mysterium besteht. Aber Green schafft es alles in seiner Geschichte homogen zusammen zu führen. Zu Beginn war ich noch etwas von den Zeichnungen enttäuscht. Handwerklich absolut solide aber leider kein unverwechselbarer Stil wie man vielleicht gerne hätte. Was hätte ein Sean Murphy oder Greg Tocchini aus dieser Cyberpunk Welt gemacht? Es bleibt aber meckern auf hohem Niveau. Vor allem mit Band 2 verändert sich noch einmal das Coloring und hinterlässt dann doch eine ganz eigene Note. Was bleibt noch zu sagen... im Comic-Talk wurde Blade Runner 2019 meiner Meinung nach zu Unrecht gescholten. Ich würde jedem Fan diese beiden bisherigen Comics empfehlen.

  3. #5603
    Mitglied Avatar von God_W.
    Registriert seit
    10.2018
    Ort
    Nahe Aschaffenburg
    Beiträge
    1.601
    Mentioned
    114 Post(s)
    Tagged
    0 Thread(s)
    ENDLICH mal jemand der über diese Bände was schreibt! Ich schlawänzele da schon sooo lange drum herum, weil ich einfach großer Fan beider Filme und des Westwood Adventures bin und das Blade Runner Universum liebe, hab mich aber noch nicht so richtig getraut. Wird baldigst nachgeholt!

    Über Besuch, Meinungen, Diskussionen etc... freue ich mich immer sehr!

  4. #5604
    Mitglied
    Registriert seit
    07.2006
    Beiträge
    96
    Mentioned
    1 Post(s)
    Tagged
    0 Thread(s)
    Oh, ich hoffe es wird dazu eine deiner ausführlichen Rezensionen geben. Ich bin auf deine Meinung gespannt. Wie erwähnt, würde ich in dieser Runde: https://www.youtube.com/watch?v=uz4WLsKwyjQ&t=5s mit meiner Meinung ziemlich alleine dastehen. Von daher... scheint nicht jeden zu überzeugen. Das Westwood Adventure fand ich damals übrigens auch genial!

  5. #5605
    Mitglied Avatar von God_W.
    Registriert seit
    10.2018
    Ort
    Nahe Aschaffenburg
    Beiträge
    1.601
    Mentioned
    114 Post(s)
    Tagged
    0 Thread(s)
    Du gibst Dir noch den Talk mit der Hella? Dass die mal überhaupt keine Aussagekraft haben hab ich ganz schnell gelernt, als ich mit Comics angefangen hab. Die haben Cross Cults Drifter zerrissen (weil sie das geniale Teil noch nicht mal bis zu Ende gelesen haben, aber Hauptsache mal ne Meinung raus posaunen) und Hellboy mal direkt überhaupt nicht kapiert. Total bescheuert.
    Über Besuch, Meinungen, Diskussionen etc... freue ich mich immer sehr!

  6. #5606
    Mitglied
    Registriert seit
    07.2000
    Ort
    Wild Wedding
    Beiträge
    7.959
    Mentioned
    8 Post(s)
    Tagged
    0 Thread(s)
    Blog-Einträge
    77
    Zitat Zitat von God_W. Beitrag anzeigen
    Du gibst Dir noch den Talk mit der Hella? Dass die mal überhaupt keine Aussagekraft haben hab ich ganz schnell gelernt, als ich mit Comics angefangen hab. Die haben Cross Cults Drifter zerrissen (weil sie das geniale Teil noch nicht mal bis zu Ende gelesen haben, aber Hauptsache mal ne Meinung raus posaunen) und Hellboy mal direkt überhaupt nicht kapiert. Total bescheuert.
    Joar, aber sie sind unterhaltsam, es kommen prominente Comic-Fans zu Wort (von denen man teilweise nie gedacht hätte, dass die Comics lesen) und man bekommt mal die Meinung namhafter Comicschaffender zu den Werken ihrer Kollegen zu hören.
    Bitte beachtet meinen Verkaufsthread.

  7. #5607
    Mitglied
    Registriert seit
    07.2006
    Beiträge
    96
    Mentioned
    1 Post(s)
    Tagged
    0 Thread(s)
    Ja, die Meinungen der Gäste sind auch interessanter und aussagekräftiger als das was Hella so von sich gibt. Manchmal sagt es auch schon viel aus, wie eine Person mit einem Comic hantiert. Bei Hella schaut das immer sehr liederlich aus . Ansonsten finde ich die Idee einer Talkrunde ala Kino Plus ganz toll. Nur vielleicht ohne Hella...
    Geändert von Rooster (20.09.2020 um 23:10 Uhr)

  8. #5608
    Mitglied Avatar von OK Boomer
    Registriert seit
    10.2013
    Beiträge
    3.839
    Mentioned
    23 Post(s)
    Tagged
    0 Thread(s)
    Zitat Zitat von Rooster Beitrag anzeigen
    Das Westwood Adventure fand ich damals übrigens auch genial!
    Davon gibt‘s bald ein Remaster für PC und alle Konsolen.

  9. #5609
    Mitglied
    Registriert seit
    07.2006
    Beiträge
    96
    Mentioned
    1 Post(s)
    Tagged
    0 Thread(s)
    Na ja, schaut eher nach einem einfachen Port aus: https://www.youtube.com/watch?v=mmPyg9O2dlI. Aber egal, solange es auf neueren Systemen läuft... :-)

  10. #5610
    Mitglied Avatar von Hahlebopp
    Registriert seit
    12.2019
    Beiträge
    131
    Mentioned
    8 Post(s)
    Tagged
    0 Thread(s)
    Ich find den Comictalk richtig klasse, auch wenn die Wertungen dort sogar sehr oft extrem von meinem Geschmack abweichen. Aber so ist das halt mit dem Geschmack...
    Hella als Moderatorin passt auch super. Bei ihr merkt man einfach, dass sie wirklich ein riesen Comic-Fan ist. Ab und an ist sie mir dann doch mal "etwas" zu überdreht (ich sag nur "Am liebsten mag ich Monster" ), aber im Großen und Ganzen macht sie einen tollen Job, finde ich zumindest. Ich freu mich auch immer, wenn Volker Robrahn dabei ist. Er gibt immer einen schönen, ruhigen Gegenpol zu Helli und seine Expertise ist natürlich auch immer super interessant.

  11. #5611
    Mitglied
    Registriert seit
    07.2000
    Ort
    Wild Wedding
    Beiträge
    7.959
    Mentioned
    8 Post(s)
    Tagged
    0 Thread(s)
    Blog-Einträge
    77
    Zitat Zitat von Hahlebopp Beitrag anzeigen
    Hella als Moderatorin passt auch super. Bei ihr merkt man einfach, dass sie wirklich ein riesen Comic-Fan ist. Ab und an ist sie mir dann doch mal "etwas" zu überdreht (ich sag nur "Am liebsten mag ich Monster" ), aber im Großen und Ganzen macht sie einen tollen Job, finde ich zumindest.
    Mir lässt sie manchmal zu sehr die Feministin raushängen, besonders wenn sie wieder mal betont, dass etwas "was für uns Mädchen" ist. Dieses Denken in Geschlechterkategorien ist mir einfach zu engstirnig. Das , und dass sie immer von "die Artwork" spricht. Muss es nicht DAS Artwork heißen?!
    Bitte beachtet meinen Verkaufsthread.

  12. #5612
    Mitglied Avatar von Huckybear
    Registriert seit
    02.2001
    Ort
    Höhle Plomb du Chantal
    Beiträge
    7.756
    Mentioned
    23 Post(s)
    Tagged
    0 Thread(s)
    Zitat Zitat von God_W. Beitrag anzeigen
    ENDLICH mal jemand der über diese Bände was schreibt! Ich schlawänzele da schon sooo lange drum herum, weil ich einfach großer Fan beider Filme und des Westwood Adventures bin und das Blade Runner Universum liebe, hab mich aber noch nicht so richtig getraut. Wird baldigst nachgeholt!

    https://www.iamnerd.de/2020/04/28/co...-comics-video/
    Ein
    Herz
    für Hardcover

  13. #5613
    Mitglied
    Registriert seit
    11.2014
    Ort
    auf C18H21NO4
    Beiträge
    94
    Mentioned
    15 Post(s)
    Tagged
    1 Thread(s)
    Die Hoffnung stirbt zuletzt...






    Hope...for the Future (Rebellion, 2019) Guy Adams, Jimmy Broxton

    Los Angeles 1942. Ein alternatives, von okkulten Mächten gezeichnetes, Nachkrieg Szenario, düster, trost- und hoffnungslos. Schwarze Magie ist dort ebenso allgegenwärtig, wie die strahlende Scheinwelt Hollywoods, in welche ein Privatdetektiv im Laufe seiner Ermittlung immer weiter hinein gezogen wird. Auf der Suche nach einem vermissten Kind offenbaren sich zunehmend all die dunklen Flecke hinter den hell leuchtenden Hollywoodsternen, Fassaden fangen langsam an zu bröckeln und gewähren Einblicke unter die Oberfläche – auch unter seine eigene...

    Neben kriminellen Machenschaften der Unterwelt, der Vergänglichkeit von Ruhm und Gloria - wird er von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt - mit seinen ganz persönlichen Dämonen konfrontiert – nämlich als eine Art Aura, die sich in einer, nur für ihn sichtbaren, Nonnenartigen Gestalt mit Gasmaske manifestiert. Ob jetzt Schutzpatron oder Todesengel, von Gott gesegnet oder dem Tode geweiht, bleibt über weite Strecken, möglicherweise selbst über den Schluss hinaus, im Nebulösen verborgen. Hoffnungsschimmer hingegen gibt es, wenn überhaupt, buchstäblich nur einen einzigen – nämlich bereits erwähnter Privatermittler Namens Mallory Hope. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntermaßen zuletzt...

    Orignal publiziert in 2000AD #2011-2016 & #2044-2049, ist der Titel jetzt nicht gerade grundlos, relativ zeitnah als TPB ausgekoppelt worden, hebt er sich alleine schon optisch wie inhaltlich von einem Groß seiner Magazinkollegen ab. Zudem hat er auch sonst einiges zu bieten - in erster Linie Ambitionen. An reingestecktem Herzblut mangelt es wahrlich nicht, im Gegenteil sogar - eine stimmige wie stimmungsvolle Szenerie, atmosphärisch dichtes Artwork, ein Plot mit vielschichtigen Ansätzen und interessanter Charakterzeichnung, stehen einer unausgeglichenen, in ihrer Summe wenig souverän wirkenden, Umsetzung gegenüber.

    Kommt dieser, nennen wir es mal, Mangel an Routine einerseits noch dem rohen, ungeschliffen Flair des Titels zugute, hinterlässt er andererseits einen durchwachsen, unausgereiften Eindruck und mag einfach nicht so wirklich zu Potte kommen. Zwar stets interessant und spannend genug um gerade so am Ball zu bleiben, den Schalter mal umzulegen und richtig beide „Bälle“ anzupacken, wird jedoch bis zum Ende vergeblich versucht. Zu inkonsequent und inhomogen der Spannungsaufbau/-kurve, kaum bis nur geringe Stringenz in Erzähllogik und Rhythmik – es wird halt stellenweise einfach rumgetrödelt, nur um dann anderes wiederum viel zu schnell ab zu frühstücken.

    Übrig bleibt eine Hollywood Noir ganz im Stile klassischer Detektivstorys, mit einem dystopisch-dreckigen Anstrich und übernatürlichen, okkult angehauchten Ebenen - ohne dabei jedoch auf all jenen vollends überzeugen zu können.

    Oder kurz und knackig: John Constantine macht in Sin City einen auf Nestor Burma – dabei aber halt nicht immer die allerbeste Figur. 5,5/10



    Impressionen:



  14. #5614
    Mitglied Avatar von God_W.
    Registriert seit
    10.2018
    Ort
    Nahe Aschaffenburg
    Beiträge
    1.601
    Mentioned
    114 Post(s)
    Tagged
    0 Thread(s)
    Besser spät als nie doch noch ein paar Zeilen zustande bekommen…


    Prinz Eisenherz Band 6 - Jahrgang 1947/1948



    Alles läuft mal wieder irgendwie unrund? Nichts klappt so richtig wie es soll? Ihr habt viel Stress, sei es in Beruf, Familie oder in Vereinen? Ihr müsstet dringend mal wieder abschalten, einfach runter kommen? Der Welt entfliehen, ohne gleich in den Urlaub zu fahren oder dergleichen? Ganz einfach: Schnappt Euch den nächsten Band von Prinz Eisenherz! Das schafft Abstand, lässt einen innerlich total zur Ruhe kommen und in diese wunderschön gezeichnete Welt voller toll erzählter Geschichten und liebevoll gestalteter Charaktere eintauchen.

    Natürlich gibt es auch hier viel Spannendes zu entdecken und große Abenteuer zu erleben. Gerade was Entdeckungen angeht hat dieser sechste Band Einiges zu bieten, geht es doch für Eisenherz nach der skrupellosen Entführung seiner geliebten Aleta durch den ruchlosen Wikinger Ulfrun auf eine gnadenlose Verfolgungsjagd bis in die Neue Welt. Ja, in der Wilden Landschaft Nordamerikas gilt es allerlei Prüfungen zu bestehen und sich großen Herausforderungen zu stellen. Angefangen mit dem Kampf gegen Ulfrun, über gefährliche Zusammentreffen mit den wilden Ureinwohnern, bis hin zu zum größten Abenteuer das ein Mann bestehen kann – das ist familiärer Natur.


    Wie immer ist die Lektüre ein wahrer Augenschmaus


    Ein prächtiger Band und für mich sind diese zwei Jahrgänge das bislang Beste, was ich an Eisenherz erleben durfte. Storytelling, Artwork und die grandiose Aufmachung in welcher der Bocola Verlag diese präsentiert, allesamt Beispiele für Perfektion.
    10/10



    Warren Tufts: Lance – Band 2



    Nachdem mich der sechste Eisenherz-Band ja bereits in die Neue Welt geführt hatte, also quasi den wilden Westen, lag es nahe dort noch ein Weilchen zu verbleiben. Umso besser, dass der Bocola Verlag da ebenfalls einen absoluten Hochkaräter im Programm hat. Dieser zweite Band um den integren und charakterstarken Offizier Lance St. Lorne wird neben den weiterhin grandiosen Zeichnungen jetzt auch durch hohe Erzählkunst ergänzt. Wo der erste Band zwar schon toll war, und vor allem ein Augenschmaus, aber vom Storytelling noch ein wenig holprig daherkam, so hat Warren Tufts seinen Rhythmus jetzt endgültig gefunden. Die Geschichte ist stets spannend, bietet viel Abwechslung zwischen spannenden, dramatischen, lustigen und romantischen Passagen und vor allem wachsen mir die Charaktere ans Herz, was wohl das Wichtigste ist. Selten habe ich Männerfreundschaften derart herzlich inszeniert erleben dürfen.


    Beispiele für die wunderschönen Sonntagsseiten


    Es dauert allerdings nicht lange, bis der geneigte Leser mit einer Stilistischen Änderung konfrontiert wird, die das Ganze zwar nicht schlechter macht, aber dennoch deutlich anders wirken lässt. Zusätzlich zu den Sonntagsseiten wurden ab dem 16. Januar 1957 auch Tagesstrips in Schwarz/Weiss angefertigt! Das bedeutet natürlich, dass Autor und Zeichner Warren Tufts deutlich weniger Zeit für sein Artwork zur Verfügung stand als zuvor. Er meistert diese Hürde mit Bravour und auch wenn die kleineren Panels der Tagesstrips detailärmer daherkommen, so bieten die farbigen Sonntagsseiten doch weiterhin enorme Schauwerte, der Unterschied zu vorher ist marginal möchte ich sagen.


    Beispiele für die erzählerisch tollen Dailies


    Ein besonderer Kniff ist Mr. Tufts in seiner Erzählstruktur gelungen, was nochmals verdeutlicht welchen Sprung seine Meisterschaft in dieser Disziplin vom ersten zum zweiten Band gemacht hat. So ist es doch möglich sowohl die Tagesstrips, als auch die Sonntagsseiten als große Geschichte hintereinander weg zu lesen, ohne dass es mir vorkommt als würde ich alles doppelt vorgekaut bekommen, jedoch kann man auch beide Varianten jeweils gesondert voneinander betrachten, also entweder nur die Sonntagsseiten, oder ausschließlich die S/W Tagesstreifen, ohne das Gefühl zu haben etwas Wichtiges verpasst zu haben. Probiert es ruhig aus, Ihr werdet überrascht sein! Ich freue mich schon auf Band 3.
    9/10



    Spawn: Godslayer – Der Winterkönig



    Ha! Hatte ich mir doch am Ende des ersten Godslayer-Bandes gewünscht noch mehr Zeit in der fantastischen Welt der verlorenen Inseln verbringen zu dürfen – ZACK – Wunsch erfüllt. Ganz besonderer Dank gebührt hier dem lieben Kal-L, denn ohne ihn hätte ich nicht gewusst, dass der Paperback nur die ersten sechs der insgesamt acht Hefte umfassenden Reihe enthält. Die beiden Finalausgaben findet man in den deutschen Panini-Heften #82 und #83 ! Dort sind immer zwei Spawn-Hefte aus der Hauptreihe und jeweils ein Godslayer-Heft enthalten. Da sich Panini ja seit dem Verkaufszahlen-Debakel um „Curse of the Spawn“ vehement ziert weitere Nebenreihen (neu) aufzulegen wird das in den nächsten Jahren vermutlich auch nichts mit einer Neuauflage. Wenn Ihr also Interesse habt, dann macht Euch schnellstmöglich auf die Suche und greift zu! Jetzt aber noch kurz zum Inhalt.

    Hatte mir der Erstling zwar schon gut gefallen, so mutete dieser aber doch ein Stück weit wie ein Fast-Food-Snack für zwischendurch an. Da wird auf wenigen Seiten eine enorm coole Fantasywelt geschaffen, hinter der sich eine gewaltige Mythologie erahnen lässt, und dann bekommen wir nur ein paar kleine Scheibchen davon wirklich zu Gesicht. Das war echt ein wenig schade. Das Problem können wird jetzt von Autor Brian Holguin eindrucksvoll vom Tisch gewischt. Die wuchtige, düstere Fantasy-Mär zeigt über acht Hefte viel vom mythologischen Hintergrund der Götterwelt, der Storyaufbau startet mit mehreren losen Fäden an verschiedenen Stellen der Welt Ur mit all ihren Ländereien, die allesamt eine zumindest düstere, teilweise schon verzweifelte Atmosphäre heraufbeschwören. Die Losen Enden vermag Holguin nach und nach zu prächtigen Fantasywerk zu verknüpfen. Die Story bleibt anfangs lange genug undurchsichtig und vielschichtig, um stets die Neugier wach zu halten, nach und nach werden die Charaktere etabliert, vor allem der Dieb Dromo ist eine faszinierende Gestalt, bevor hinten raus tragische und dramatische Verwicklungen, gewürzt mit einer Spur Schlachtfest, die Seiten nur geradeso dahinfliegen lassen. Die absolut herausragenden und ikonischen Bilder von Philip Tan tun ihr Übriges zu einem famosen Gesamterlebnis. Ein fantastischer Ritt und äußerst schade, dass es das dann aber wirklich war.
    8,5/10



    Der Killer: Gesamtausgabe 2



    Zurück beim unterkühlten Soziopathen, der mittlerweile gar nicht mehr ganz so eisig daherkommt wie noch zu Beginn, ist der eiskalte Killer doch mittlerweile Familienvater geworden, und sowas bringt auch den härtesten Eisblock zumindest ein Stück weit zum Tauen. Davon abgesehen hatte sich der präzise Todesbringer ja eine unbefristete Auszeit von seinem Job gegönnt. Doch wie das so ist wenn man in etwas sehr gut ist, und einmal Blut geleckt hat, man kann nicht auf Dauer ohne den Nervenkitzel leben. Was ich im Vergleich zu allzu vielen Filmen mit vergleichbarem Thema mal wirklich erfrischend finde ist, dass der Killer eben nicht von seiner Vergangenheit eingeholt, und gezwungen wird wieder einzusteigen. Nein, nach vier Jahren beschaulicher Idylle wurde es ihm einfach ein bisschen zu langweilig, und so beschloss der Liquidator von sich aus wieder geschäftstätig zu werden. Kleine Jobs, nicht allzu weit weg, nur so nebenbei – DAS lief dann allerdings doch nicht ganz so wie geplant.


    Schicke PS-Boliden und das Jetsetter-Leben gehören ebenso zum Big Business…


    Sehr schön spielt Matz hier ein ums andere mal mit der Erwartungshaltung des Lesers und schließlich bekommt man zwar fast alles was man erwartet hat, oder sich vielleicht auch nur wünschte, aber oftmals auf andere Art oder zu anderen Zeitpunkten als gedacht. Natürlich wird der Killer ab einem gewissen Zeitpunkt in Verflechtungen gezogen, aus denen er sich nicht ohne Weiteres wieder befreien kann. Zum Glück hat er aber ja auch den ein oder anderen Freund in seinem früheren Leben gefunden, wie zwielichtig dessen Herkunft auch sein mag. Dass ausgerechnet dort aber der Weg in „seriöses Geschäftsleben“ zu finden ist hätte ich mir nicht im Traum einfallen lassen.

    Ab jetzt wird es zwar deutlich unblutiger, dafür aber so richtig spannend! Die Machtpolitischen Verwicklungen mit massig Parallelen zu tatsächlichem Weltgeschehen bieten ordentlich Stoff für Reibereien. Hier kann man kritisieren, Meinungsbildung betreiben und sich auf die ein oder andere Seite Schlagen. Ganz großes Kino, welches von Jacomon auch wieder in Leinwandreifen Bildern auf die Seiten gezaubert wird! Natürlich dauert es auch nicht lange bis unser Antiheld feststellen muss, dass es in der Welt des Big Business noch kaltblütiger und gefährlicher zugeht als in seinem eigentlichen Job - und nicht selten ebenso tödlich, zumindest in den Gefilden, in denen sich der Killer und seine Freunde bewegen.


    … wie “aggressive Verandlungstaktiken”


    Jawohl, hier wird nicht nur eine Tötungsmission nach der Anderen geboten, hier entwickeln sich Story und Charaktere auf hohem Niveau weiter. Die in diesem fünften Band sind deutlich Textlastiger als die erste Gesamtausgabe, aber nicht zum Selbstzweck, sondern um eine intelligente Story glaubhaft voranzutreiben. Es ist spannend, es ist politisch, es ist äußerst sexy, geschickt konstruiert, die Gewaltspitzen sind prägnant, die Action stilsicher inszeniert. Ja, hier gibt es kaum was zu bemängeln und der Band macht ja sowas von Lust auf mehr!
    9,5/10

    Hmmm, doch wieder recht umfangreich geworden. Ich muss dringend lernen mich kürzer zu fassen.

    VG, God_W.
    Über Besuch, Meinungen, Diskussionen etc... freue ich mich immer sehr!

Seite 225 von 225 ErsteErste ... 125175215216217218219220221222223224225

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Das Splash-Netzwerk: Splashp@ges - Splashbooks - Splashcomics - Splashgames
Unsere Kooperationspartner: Carlsen Comics - Sammlerecke - Kazé - Chinabooks - Salleck Publications - Mosaik - Splitter - Cross Cult - Paninicomics - Die Neunte
Frankfurter Buchmesse - Comicsalon Erlangen
Lustige Taschenbücher
comicforum.de ist Partner von Entertain Web und unterliegt als Bestandteil des Gesamtangebots der Prüfung durch die IVW.
comicforum.de ist Partner von Entertain Web
und unterliegt als Bestandteil des
Gesamtangebots der Prüfung durch die IVW.